Systemisches Denken
Die systemische Theorie geht davon aus, dass Menschen immer in Beziehung zueinander stehen und nicht losgelöst voneinander existieren.
Verhaltensweisen und Strukturen zwischen den Mitgliedern des Systems wiederholen sich und können sich dadurch erhalten. Es entstehen sogenannte „Verhaltensmuster“.
Erklärungsversuche für Probleme (aber auch für Lösungen), die nach dem Prinzip Ursache/Wirkung – also linear-kausal – verlaufen, sind systemisch betrachtet kaum hilfreich, denn jeder verhält sich, je nach Situation, anders.
Krisen entstehen, wenn bisherige Lösungen nicht mehr greifen oder nicht zu einem befriedigenden Ergebnis führen. Dies kann einzelne Menschen und damit ganze Systeme (wie beispielsweise eine Familie, eine Organisation, ein Team) ins Wanken und aus dem Gleichgewicht bringen.




